Alles beginnt mit einem berühmten Ausspruch von Albert Einstein: "Der Alte würfelt nicht!" Damit meinte er: Gott (oder die Natur) lässt nichts ohne Ursache geschehen. Einstein konnte sich nicht damit abfinden, dass die Quantenphysik behauptet, viele Vorgänge in der Natur fänden rein zufällig ohne Anlass statt und ließen sich deshalb nur mit Wahrscheinlichkeiten beschreiben - also dass man nie genau wissen kann, was passiert, sondern nur, wie wahrscheinlich etwas ist. Er war fest davon überzeugt, dass es noch "verborgene Variablen" geben müsse, die das Ganze erklärbar machen. Doch andere Physiker sahen das anders. Es folgten hitzige Diskussionen, theoretische Beweise und sogar Gedankenexperimente über eine "spukhafte Fernwirkung" – also darüber, ob Teilchen miteinander verbunden bleiben können, selbst wenn sie weit voneinander entfernt sind. Erst rund 30 Jahre später kam ein genialer Physiker, John Bell, auf eine Idee, wie man das Problem tatsächlich überprüfen könnte: mit einem Experiment, das zeigelchen miteinander verbunden bleiben können, selbst wenn sie weit voneinander entfernt sind.
Teilnahme nur mit Anmeldung vorab bei der vhs Bad Aibling möglich! (magdalena.stuber@aib-kur.de)
