Von der Zeit der Römer bis zum Ausbau des Inns durch Wasserkraftwerke war der Fluss einer der wichtigsten Verkehrswege Südostbbayerns und weiter zur Donau. Nahrungsmittel und Baumaterial konnte in Schiffszügen wesentlich schneller und sicherer flussab und auch flussauf auf der Wasserstraße transportiert werden. Soldaten, deren Ausrüstung und Waffen konnten zügig und ohne Verluste zu den Kriegsschauplätzen in Bayern und Österreich transportiert werden. Die Landesherren nutzten den Fluss mit ihren Prunkflotten zu Ausflügen und Wallfahrten. Im 19. Jahrhundert wurden auch Dampfschiffe erprobt. Der Ausbau von Straßen und Eisenbahn sowie die Errichtung der Staukraftwerke beendete die Handelsschifffahrt auf dem Fluss.
Teilnahme nur mit Anmeldung vorab bei der vhs Bad Aibling möglich! (magdalena.stuber@aib-kur.de)